Mittwoch, 22. Februar 2012
Na,
heute schon geflennt?

[g. ras. hilft da auch nich mehr.'] um 19.28 Uhr

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Sonntag, 19. Februar 2012
Sorry.
Und eigentlich doch nur die Angst vor dem Niewieder, die frisst und nagt.

[g. ras. hilft da auch nich mehr.'] um 02.06 Uhr

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Montag, 19. Dezember 2011
Mein.Bier.
Es gibt Einbiertage. Es gibt Zweibiertage. Es gibt Keinbiertage. Es gibt Tage, die heiser sind vom lautlosen Brüllen, Bier hin oder Bier her, und es gibt schüchterne Tage, die Bier versaut.

Und trotz allem ist "heute" immer noch mein Bier.

[grashalma.'] um 20.40 Uhr

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Dienstag, 13. Dezember 2011
Stoffel.
Ich glaub', da passiert nix mehr.

Vielleicht ist das alles auch nur ein Zeichen dafür, dass ich

a) völlig untervögelt
und
b) wieder zu 'ner Beziehung bereit

bin.

Who knows....

[is' doch alles kein dra-maaa.'] um 22.45 Uhr

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Sonntag, 4. Dezember 2011
Kreuz.
Bube.
Worträtsel.

Hab' das Gefühl, schon bis zum Nabel aus dem Fenster zu hängen, immer in der Erwartung, gleich die Tür, die mir einer vor der Nase zuschlägt, inner Fresse zu haben.

[grashalma.'] um 00.05 Uhr

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Samstag, 3. Dezember 2011
Da.War.Was.
Erinnere mich wieder, warum Verknalltsein kacke ist.
Man fühlt sich so abhängig.

[g. ras. hilft da auch nich mehr.'] um 11.22 Uhr

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Dienstag, 22. November 2011
I'm not in love so don't forget it
it's just a silly phase I'm going through

Allein die Möglichkeit treibt mir ein Lächeln ins Gesicht.

[grashalma.'] um 21.58 Uhr

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Mittwoch, 16. November 2011
Verpflanzt.
Wie andere Leute sich verfahren, habe ich mich verpflanzt. Wurde verpflanzt. Falsche Pflanze in falschem Beet, Ungeduld der einzige Dünger, bin Azubi in einer Baumschule und hochgelobt wie man es sonst nur bei Neugeborenen tut. "Ach, wie süß! Genau wie der Milchmann!"

Fühlt sich doof an. Fühlt sich unfähig an. Fühlt sich nutzlos an. Fühlt sich bedeutungslos an. Fühlt sich losgelöst an. Beziehungslos.

Da habe ich wohl das große LOS gezogen.

[g. ras. hilft da auch nich mehr.'] um 22.02 Uhr

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Freitag, 11. November 2011
Was. Es. Ist.
Es ist eine Menge.

Es ist vertraut. Aber nicht fordernd.
Verschroben, wie ich es bin.
Und irgendwie unkompliziert.
Es ist gebend. Zuviel, wahrscheinlich. Ich komme nicht nach.
Es ist gut.
Es ist mehr, manchmal, denke ich,
aber wie kann es mehr sein,
wenn ich doch gesagt habe,
dass es weniger ist?
Es passt in keine Schublade,
aber es bekommt Geschichte,
mehr als ein Jahr schon.

Es ist tabu.
Wir reden nicht mehr darüber,
denn wenn wir redeten, müsste ich mich entscheiden,
dem Ganzen eine Chance zu geben,
und er müsste wagen, trotz mir nochmal alle Schotten fallen zu lassen.

Es ist.
Was auch immer.

[grashalma.'] um 23.46 Uhr

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Sonntag, 17. Juli 2011
Lego.Ohne.Noppen.
Und irgendwann kommt der Punkt, an dem ich bereit bin, genauer hinzuschauen, einzutauchen in all die Dinge und Menschen, die mir Angst machen.
Wenn ich soweit bin, bin ich nicht mehr ich selbst und gleichzeitig nichts mehr als das. Niemals sonst siehst Du mehr mich. Dann habe ich meine Maske verloren, mein gebilligtes Ich, es gibt nur noch das innere Ich, das aus Chaos besteht, das verstört, das Ich, das nur wenige sehen, weil es unnormal ist. Weil es nicht passt.

Andererseits, wann habe ich je gepasst?

Was sonst als Nicht-passen kann man lernen als Kind eines Kuckuckseis, das traurigstolz bekennt, nie gepasst zu haben? Wie kann man Passen lernen, wenn schon die Alten nicht passen und ein Bezugspunkt fehlt? Passung bezeichnet eine Verbindung zweier ineinandergreifender Teile - was, wenn es keine zwei Teile gibt, die verbunden werden wollen, können?

[g. ras. hilft da auch nich mehr.'] um 23.53 Uhr

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Dienstag, 5. Juli 2011
Innere.Sicherheit.
Es ist Wärme.
Du gehst durch die Flure, ein Lächeln auf den Lippen. Das Telefon klingelt. Du kennst Dein Netz, Du kennst die Nummer, Du meldest Dich, halbes Programm, Name genügt. Man kennt Dich. Du bist die, die man braucht, Du kennst das Netz, Du koordinierst, entwirrst, ordnest, hälst, stützt, schlägst vor, streitest und vereinst.
Du gehst durch den Flur. Dein Name an der Tür.
Wärme im Blut, heiße Systolen verbrennen Seele. Brennen Seele aus dem Ort, den Du lieb(te)st, dem Ort, der Dir Definiton gibt.
Der Teamgedanke, die Außer-Arbeit-Events, das Ein- und Abschätzen, Diskussionen und Lachsalven, Streit und Unbil und Tränen, in guten Zeiten enstpanntes vertrauensvollste Teamarbeit. Und ich mittendrin.

Dann der Tritt. Du verdampfst. ein Herzblut.
Verdampfst nur äußerlich, im Stillen, weil Du Dich schämst, innerlich laut schreiend, weinend, tobend und unglaublich wütend und zornig über diese Sinnlosigkeit, die schmerzt und nimmt und verunsichert.
Du traust Dir nix mehr zu - "ist das jetzt noch meines oder nicht?" - Du fährst alle Schotten dicht, den der nächste Termin, dessen Kunde lebhaft mit Kollegin K und Kollegin B plaudert und dessen Namen und Nummer notiert, während ich im Raum stehe, wie Unkraut, eine Grünlilie, gestreift, grade, unspekatkulär und allenfalls noch als Katzengras taugend.

Du geshst. An manchen Tagen steht Dir die Pisse in den Augen, weil ein blöder Spruch dich dran erinnerte und du dachtest, "cool, ich bin drin." An manchen Tagen bist Du lethargisch, dröge, desinteressiert. Nicht egal, nein, distanziert. Bis hierhin und nicht weiter, sonst haust Du Deine platte Nase am Eis cornettoförmig. Du bist da, aber ein Glied nach dem anderen schlittert, schlüpft und sprottert. Heraus in eine neue Welt, die wieder ungewiss ist. Ungewiss. Neu. Spannend.

Ich hoffe, dass ich dort nochmal so viel Fuß zu fassen kriege und weine derweil nachts und bei Traumschiff und bei Archive und bei Zwiebeln und bei Schlaflosigkeit und beim ÖPNV-Wartezeitsammelmarathon bitterliche Tränen, über alles, was geht.
Ihr werdet mir fehlen.

[grashalma.'] um 23.56 Uhr

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Samstag, 4. Juni 2011
Miss.You.
Wie kann ich etwas, jemanden vermissen, den ich so doch gar nicht haben will, kann? Weil jede Faser meines Körpers sagt, "nein, so doch nicht", und ich immer noch nicht weiß, WAS es eigentlich ist, sondern nur, dass ich es vermisse, wenn es nicht da ist.

[g. ras. hilft da auch nich mehr.'] um 00.31 Uhr

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Dienstag, 24. Mai 2011
Blei.Be.
Den Boden unter den Füßen wegziehen möchte ich Dir, die Du mich ins kalte Wasser warfst und mir nun, da ich schwimmen kann, den Kopf unter Wasser drückst, bis ich keine Luft mehr bekomme.
Möchte Deine Märtyrerrüssel verknoten, die aussagen, was Dir zu nahe kommt, Dir, die du festhälst an einem System, das Du beweinst, bejammerst, beheulst und dem Du Dich opferst, genussvoll bis zur letzten Faser, und mit jedem Stückchen mehr, das von Dir dafür stirbt, wächst Du über Dich hinaus, lässt Dich feiern, bewundern, Du, die Arme, die Machtlose, die alles los macht, nur um machtlos zu sein und mit Tröten und Trompeten im Beifall dramatisch darniederzugehen.
Dein labiles Gerippe will ich zerlegen, langsam, empathisch, bis Du einsiehst, dass es besser ist, wenn Du gehst.

[echt.gras.s.'] um 22.48 Uhr

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Montag, 16. Mai 2011
::: not available :::
Und wieder wirfst Du Deine dicke, dunkle Decke über meine Strahlen, sagst mir, zeigst mir, für wie verstrahlt Du mich hälst, egozentrisch und rücksichtslos, raumgreifend und unverschämt. Mit dumpfen Füßen zerstampfst Du den Quell meiner Freude, kannst das Glück anderer schlecht ertragen, weil Du, wie Du betonst und betonst, selbst nichts zu lachen hast. Kann mich nicht erinnern, wann ich Dich das letzte Mal, überhaupt einmal, aus vollem Hals habe lachen sehen. Es tut mir weh, Dich zu sehen, in all Deiner Trauer, doch Deine Worte verletzen, wenn Du sagst, "das ist krank", alles, was abweicht von einer dumpfen Mitte, ist krank.

Du hast kein Recht, mir die Laune zu verhageln, und meine Sonne ist stärker als Deine Wolken. Ich wünschte nur, Du könntest Wärme empfinden.

[echt.gras.s.'] um 18.52 Uhr

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